Kreta, Griechenland

In einem warmen November, vor nicht all zu langer Zeit.

Auf Meeresspiegel-Höhe

Am ersten Abend, in dunkler aber klarer Nacht mit strahlendem Mond eine Landschaft mit schönen Farben, noch unentdeckt. Der morgige Tag wird zur Exploration erkoren. Gestartet mit einer morgendlichen Meditation im Sonnenaufgang und den schönsten Rot-Tönen am Horizont während des Sonnenaufgangs.

Zeitraffer Sonnenaufgang

Im ägäischem Meer, steht ein kleiner rauher Felsen wie der buchstäbliche Fels in der Brandung. Er zerschneidet die Wellen, die an ihm brechen und er lädt zum Verweilen ein. Nicht immer, denn er möchte gefragt werden. Aber die Energie, die er ausstrahlt ist beeindruckend. Darauf sitzen war ein besonderes Erlebnis.

Inmitten der ruhigen See

Verweilen am Ufer, mit Blick aufs Meer. Ohne Gedanken, ohne Zeit. Ein Privileg, das man nur noch selten genießen darf. Was ist passiert?

Tosende Wellen brechen am Stein

Der Himmel überrascht jeden Tag mit neuer Farbenpracht. Die Begrüßung des Tages ist eine Umarmung der Natur, mit einem Wiedersehen der Sonne, des Himmels, der Wolken und der frischen, salzhaltigen Luft. Der Körper wird genährt, der Geist beruhigt, die Sinne verfeinert.

An manchen Orten verliert sich die Orientierung von Zeit, Ort und Sein. Alle Sinneseindrücke verschwimmen zu einer Suppe der Glückseligkeit. Es gibt kein Vor- und Zurück. Es gibt nur ein Sein. Im Jetzt.

In der Hingabe, dies alles im Außen zu sehen entsteht innerer Frieden. Da liegt es nahe, sich auch im Innen umzuschauen und neu zu entdecken. Pratyahara, der Rückzug nach Innen ist der erste Schritt der tiefergehenden Meditation. So vertiefen sich auch die Sinneseindrücke im Außen.

Meditation mit Blick aufs Meer

Um danach weiter diese schönen Orte zu entdecken. Lauter kleine Winkel mit großen Perspektiven.

Jeder Blick aufs Meer ein eigenes Gemälde. Wie die Galerie der Natur, mit nie-endenen Ausstellungsräumen. Alles am gleichen Fleck, in einer ewig-fließenden Montage von Farben, Geräuschen und Gerüchen.


Motionlapse I
Motionlapse II

Von ganz oben, der Blick über alles. Wer Flügel hat braucht nicht auf der Erde bleiben.

Die schönsten Blau und Azurtöne, rund um den Felsen

Exponiert auf einer Halbinsel ist jede Richtung einen Blick wert. Es gibt keine Schattenseiten, nur Kontraste.

Hotelanlage von vorn

Geht man mit Rücken im Hotel einfach geradeaus, so kommt man nicht ins Landinnere, sondern stößt nach nur wenigen Metern auf die nächste Felsenküste und blickt wieder aufs Meer. Der untere Blick verdeutlicht das mit Blick auf die Hotelanlage hinten rechts. Es lässt sich leicht erkennen, wie das Hotel vom Meer und damit der Natur umringt ist.

Hotelanlage von weiter weg

Ausblick aufs offene Meer. Ohne Korruption. Ohne Einschränkung. Die freien Winde blasen durch die Zellen des Körpers, als würden sie den letzten Staub mitnehmen. Nur 30 Minuten im Wind fühlen sich an wie eine Grundreinigung der Zellstrukturen. Der Körper belebt sich, der Geist erhebt sich.

Auch hier, alle Blau und Azurtöne in Fülle

Ungleich stärkerer Wind, die Felsen wirken wie Monumente des Seins. Jahrtausende alt und doch zeitlos.

Archaischer Felsen

Die kleine Bucht hat Romantik, Schönheit, Klarheit und eine innere Ruhe. Sie wird mit Wellen befüllt, voller Energie und gleichzeitig ohne destruktiv zu wirken. Wie kann etwas so konstant in Bewegung sein und dabei so statisch wirken? Wir können als Menschen so viel von der manifesten Natur lernen.


Danke, Kreta. Du hast mich in Deinen Schoß aufgenommen, wie eine Mutter. Du hast mich beherbergt, mich bereichert, mich genährt, mir Klarheit und Einsicht vermittelt und mir zu jederzeit, in jeder Sekunde die Hand gehalten - mich nie losgelassen. Diese Verbindung spüren war eines der größten Geschenke. Ich nehme sie mit und trage sie in mir. Mit der gleichen bedingungslosen und unendlichen Liebe, wie ich sie von Dir erfahren habe.

Dirk

Dirk